FAMILA WESTERSTEDE
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Abteilungsleiterin Obst + Gemüse: Ute Stender
Ein Markt muss laufen. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen in myTime exemplarisch an einigen famila-Mitarbeitern an unterschiedlichen Standorten.
Am frühen Vormittag hat Ute Stender wenig Zeit. Mit ihren Listen überprüft sie die Obst- und Gemüseregale. Die Abteilungslei-terin im famila-Verbrauchermarkt Westerstede macht Häkchen und kontrolliert, ob die bestellten Mengen mit den tatsächlichen übereinstimmen, stellt Preisschilder auf und überprüft noch mal die Waren. Zudem begrüßt und berät Sie mit einem Lächeln die Kunden. Gleichzeitig verschafft sich die 49-Jährige mit einem geschulten Auge schnell einen Überblick über die Auslagen. An ihrem Gesichtsausdruck ist erkennbar: alles bestens. „Qualität und Frische sind das A und O beim Obst und Gemüse undauch die Präsentation der rund 250 bis 300 Produkte in der Abteilung muss stimmen“, sagt Ute Stender.
Qualität und Frische Der Marktleiter Olaf Mulder nickt: „Das ist neben der Vielfalt das entscheidende Kriterium.“ Die Qualität und die Frische der Obst- und Gemüseabteilung sei mitentscheidend für den Erfolg des gesamten Verbrauchermarktes, in dem mehr als 80 Menschen arbeiten.
Deshalb sei dieser Bereich beim Anfang 2006 abgeschlossenen Umbau vergrößert und mit einer Salatbar – intern liebevoll als „Schnibbelküche“ bezeichnet – ausgestattet worden. Die werde sehr gut angenommen. „Vor allem viele Berufstätige sind dankbar für das Angebot“, so Mulder.
Insgesamt verfügt famila-Westerstede nunmehr über eine Verkaufsfläche von 4.800 Quadratmetern – so groß wie ein Fußballfeld. Knapp ein Zehntel dieser Fläche ist mit Obstund Gemüse bestückt.
Ständige Kontrolle Alle Obst- und Gemüseprodukte werden einzeln von Ute Stender und ihren sechs Mitarbeiterinnen kontrolliert, bevor sie einsortiert werden. „Da ist einiges zu tun und auch zu beachten, wie beispielsweise bei besonders empfindlichen Produkten wie Kopfsalat oder Pilzen“, sagt die Abteilungsleiterin.
Im Schnitt müssen unter anderem beispielsweise pro Tag 600 Bananen oder 120 Gurken geprüft und einsortiert werden – zu Spitzenzeiten mehr. Deshalb beginnt Stenders Arbeitstag frühmorgens um 5.45 Uhr: „Bis zur Marktöffnung um 8 Uhr muss schließlich alles fertig sein.“ Bis zum Schichtwechsel um 12.30 Uhr sorgt sie für Frische und Qualität – danach ihre Kollegen.
Ob Sie auch mal gerne in einer anderen Abteilung arbeiten würde? „Nein. Obst und Gemüse sind mein Leben. Das macht einfach Spaß“, sagt Ute Stender und macht schon wieder ein kleines Häkchen auf ihrer Sortimentsliste.
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