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*Teilnahmebedingungen: Beim Kauf von 6 Flaschen Bier Ihrer Wahl und Verwendung des Aktions-Mix Pack, erhalten Sie 30 Cent Rabatt. Bitte legen Sie alle Flaschen einzeln auf das Kassenband. Der Abzug des Rabatts erfolgt an der Kasse in allen famila-Märkten. Der Rabatt ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Keine Barauszahlung. Nutzen Sie das Aktion-Mix Pack bei Ihrem nächsten Einkauf gerne wieder. Die Aktion endet am 31.12.2021

Bierkultur in Deutschland

Deutschland zeichnet sich durch eine ausgesprochene Biervielfalt aus, so wird unterschieden nach den Bierarten, Biersorten und nach den Biergattungen:  Nach dem Biersteuergesetz wird unser Bier in vier Gattungen mit verschiedenen Stammwürze Gehalten eingeteilt:
Einfachbier (bis 7 Prozent Stammwürze) - Schankbier (7 bis unter 11 Prozent Stammwürze) - Vollbier (11 bis unter 16 Prozent Stammwürze) - Starkbier (über 16 Prozent Stammwürze)
Die Stammwürze bezeichnet den Anteil der aus dem Malz gelösten Stoffe in der noch unvergorenen Würze. Das sind vor allem Malzzucker, Eiweiß, Vitamine und Mineralien. Bei der Gärung wird daraus mit Hilfe der Hefe rund ein Drittel Alkohol, ein Drittel Kohlensäure (H2CO3 , CAS 463-79-6) und ein Drittel unvergorener Restextrakt. Je höher der Stammwürzegehalt, desto stärker also das Bier. Vollbiere, rund 95 % der in Deutschland gebrauten Biere gehören in diese Gattung, haben mit 11 % bis 16 % Stammwürze meistens einen Alkoholgehalt zwischen 4,8 und 5,5 Vol%.
Bei den Bierarten unterscheidet man nach unter- und obergärigen Bieren.
Untergäriges Bier: Bei untergärigen Bieren setzt sich die Hefe beim Gärprozess (Kaltgärung, etwa 8 Tage zwischen 4 und 9° C) durch Zelltrennung am Boden ab. Untergäriges Bier hat nach einer längeren Lagerzeit ein feineres Aroma und ist für eine stärkere Hopfung geeignet. Die bekannten Biersorten Export/Lager (hell und dunkel), Märzen, Pils und die Bockbiere sind untergärige Biere.
Obergäriges Bier: Hier setzt sich die Hefe beim Gärprozess (Warmgärung, in 4 bis 6 Tagen bei 15 bis 20° C) an der Oberfläche ab. Das liegt daran, dass die Hefezellen bei der Vermehrung miteinander verbunden bleiben und verzweigte Ketten bilden. In diesen Ketten verfangen sich die aufsteigenden Kohlendioxid-Bläschen (CO2, CAS 124-38-9) und treiben die Sprossverbände nach oben. Obergärige Hefe bildet wegen der höheren Temperaturen mehr Geschmacksstoffe, vor allem mit fruchtiger Note. Zu den obergärigen Bieren gehören u. a. die Biersorten Alt, Kölsch und Weiß-/Weizenbier.
Bei den Biersorten ist die Vielfalt groß. Hauptsorte ist Pils mit ca. 50% Anteil, gefolgt von den aufstrebenden Hellbieren (8%), Weizen (6,6%) und Alkoholfreiem Bier (6,6%).

Altbier

Altbier ist ein bernsteinfarbenes bis dunkles, hopfenbetontes obergäriges Bier mit leicht malzigbitterem Schaum. Es hat einen Stammwürzegehalt bei 11-12 % mit einem Alkoholgehalt bei ca. 4,8 Vol.%. Der Name bezieht sich auf das »alte« (obergärige) Brauverfahren. In einer Zeit als es noch keine technischen Kühlverfahren gab, wurde fast überall in Deutschland obergärige Hefe verwendet. Sie wandelt bei 15 bis 20 Grad Celsius Malzzucker in Alkohol um und ermöglicht es, auch bei höheren Außentemperaturen Bier zu brauen. Getrunken wird das Bier aus Düsseldorf und vom Niederrhein aus gedrungenen, dünnwandigen Altbierbechern oder -pokalen. Altbier gibt es bei den traditionellen Hausbrauereien in Düsseldorf vom Fass oder in Flaschen in den überregionalen Supermärkten. Altbier war lange auch national beliebt, ist aber durch die neuen Bierspezialitäten bis auf wenige nationale Liebhaber regional zurückgedrängt worden.

Bockbier

Bock und Doppelbock sind Starkbiere mit mindestens 16 % (beim Doppelbock 18 %) Stammwürzegehalt und 7 bis 8,5 Vol.% (Eisbock sogar 10 Vol.%) und hat damit einen deutlich höheren Alkoholgehalt als andere Biersorten. Sie schmecken sehr vollmundig und malzblumig mit einer unbedeutenden Hopfenbittere im Nachtrunk. Beim Brauprozess wird mehr Malz eingesetzt, dadurch steigt der Stammwürzegehalt auf mindestens 16 % (beim Doppelbock 18 %) und damit auch der Alkoholgehalt. Dunkle Starkbiere sind besonders in Süddeutschland verbreitet, helle dagegen im Norden. Bockbiere werden häufig aus einem dickwandigen, robusten Glaskrug getrunken. Auch Bockbiere gehören zu den Spezialitäten und liegen unter national unter 1% der deutschen Biersorten.

Hellbier/Lager/Export

Lager/Export gibt es in hell-goldgelber, aber auch in dunkler Farbe, unter Verwendung von mindestens 50 % dunklem Malz, dem sogenannten »Münchner Typ«. Der Alkoholanteil liegt zwischen 4,6 und 5,6 Vol. %., der Stammwürzegehalt liegt zwischen 11 % und 14 % und bei Exportbier bei 12 %. Die malzaromatischen, weichen und im Geschmack wenig bitteren Vollbiere untergäriger Brauart können auch eine leicht süße Note aufweisen. Lager-und Exportbiere kommen in der Gunst der Deutschen auf zusammen 8,4%, wobei Export stagniert und Lagerbiere aktuell boomen. Als »Bayrisch Hell« sind diese Biere besonders in Südbayern bekannt und beliebt und gelten als Grundnahrungsmittel, welches zu den meisten Mahlzeiten selbstverständlich mit dazu gehört. Viele Biertrinker schätzen dabei die Leichtigkeit und Süffigkeit der Hellbiere, sodass es Hellbier in der Gunst der Deutschen schon auf Platz 2 mit 7,8% Anteil in 2020 schafft, und das mit stark steigender Beliebtheit.

Kellerbier

Kellerbier ist ein junges, untergäriges, unfiltriertes (oder nur schwach filtriertes) und ungespundetes, leicht dunkles Märzenbier. Es hat einen Alkoholgehalt zwischen 4,5 und 5,5 Vol. % und der Stammwürzegehalt liegt zwischen 11 % und 14 %. Der geringere Kohlensäuregehalt macht das Bier bekömmlicher und die nur sehr schwache Filtration sorgt dafür, dass das Bier leicht (hefe)trüb bleibt, eine besonders große Konzentration von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hat und so seinen würzigen und kräftigen Geschmack beibehält. Durch den geringen Kohlensäuregehalt hat das Kellerbier nur wenig Schaum mit einer geringen Stabilität und wird deshalb in der Regel aus optischen Gründen in einem Steinkrug serviert. Kellerbier ist aktuell im Trend, sodass es auch national von vielen Brauereien als Spezialität angeboten wird. Es gibt mittlerweile bundesweit auch außerhalb von Franken viele neue Kellerbiere im Angebot.  Kellerbier kommt aktuell schon in 2020 auf 1,4% der Sortenanteile

Landbier

Der Begriff Landbier ist kein geschützter Begriff. Es soll vielmehr signalisieren, dass es ein regionales Bier von hoher Qualität ist und unter ökologischen Gesichtspunkten gebraut worden ist. Meist sind es obergärige Biere, die oft nicht gefiltert wurden, also naturtrüb sind. In der Regel haben sie eine helle Farbe und orientieren sich an Lagerbier oder Exportbier. Will man genaueres über ein Landbier wissen, dann muss man auf jeden Fall einmal auf das Etikett schauen. Hier sollte alles stehen, was man wissen muss. So bieten heute immer mehr nationale und regionale Brauereien ihr Landbier an, sodass die Sorte schon auf 1,1 Prozent Sortenanteil 2020 in Deutschland kommt, steigende Tendenz.

Pilsener

Pils ist ein hell- bis goldfarbenes und stark gehopftes Vollbier untergäriger Brauart mit mindestens 11% Stammwürze und einem durchschnittlichen Alkoholgehalt von ca. 4,8%. Eine betonte Hopfenblume, sahniger, feinporiger Schaum und feinherber bis feinbitterer Geschmack sind die Markenzeichen, die es zum beliebtesten Bier Deutschlands werden ließen. Der Marktanteil in Deutschland beträgt 2020 50,4 Prozent, wobei die Hochburgen der deutschen Pilsbrauer eher in der Nordhälfte in Deutschland liegen. Getrunken wird Pils aus einer schlanken, dünnwandigen Tulpe in der sich das hopfenbetonte, feinherbe Pilsaroma besonders gut entfalten kann. Die optimale Trinktemperatur eines Pils liegt bei ca. 8° C.  Pils gibt es vielfältigen Gebinden und von den meisten Brauereien in Deutschland und ist somit aus Hersteller-und Verbrauchersicht die

Porter

Porter ist ein dunkles, oft tiefschwarzes Bier mit einem malzigen oder gar röstmalzbetonten Geschmack. Der Stammwürzegehalt liegt bei 16-18% bei einem Alkoholgehalt von 5-7 % Vol. %. Traditionell war Porter häufig stark gehopft und daher herb. Heute steht der Begriff für verschiedene Arten von Bier. Im englischen Sprachraum bezeichnet es ein meist (aber nicht immer) obergäriges Bier mit einem Alkoholgehalt von 5 % Vol. In anderen Ländern, so auch in Deutschland, steht „Porter“ für ein teilweise untergäriges, dunkles Starkbier mit 7–9 % Vol. Alkohol. Diese Variante ist vor allem im Ostseeraum populär und wird deswegen im englischen Sprachraum als „baltic porter“ bezeichnet. Es gibt aktuell wenig Entwicklung bei Porter und nur einzelne Spezialitätenmarken in Deutschland, daher hat das Segment eher geringe Bedeutun

Schwarzbier

Schwarzbier ist ein dunkles vollmundiges und häufig malzbetontes Vollbier untergäriger Brauart mit beigem Schaum, hat einen Stammwürzegehalt von mindestens 11 %., und einen Alkoholgehalt von ca. 4,8 - 5,0 Vol %. Der Geruch erinnert an geröstete Nüsse und Kaffee. Schon im Antrunk schmeckt man kräftige Röstnoten. Die dunkle Farbe verdankt das Schwarzbier ausschließlich Spezial- und Röstmalzen, die bei Temperaturen zwischen 100° und 110° C getrocknet wurden und ihre Farbe an das Bier weitergeben. Schwarzbiere gehören zu den Bierspezialitäten Mitteldeutschlands. Seit Anfang der 1990er Jahre haben Schwarzbiere zunehmend ihren Weg auch in die alten Bundesländer gefunden. Getrunken wird das dunkle Bier aus dickwandigen, breiten Pokalen. Die optimale Trinktemperatur des Schwarzbieres liegt bei 8° C. Auch Schwarzbier gilt  mittlerweile als Spezialität, hat aber national nur einen Anteil von 0,7%

Weißbier

Weizenbier oder südlich der Donau „Weißbier“ ist ein obergäriges, sehr spritziges Vollbier mit fruchtiger oder hefiger Note und einem cremigen Schaum. Der Stammwürzegehalt liegt zwischen 11 % und 14 % bei einem Alkoholgehalt bei ca. 5,4 Vol. %. Der Weizenanteil beträgt mindestens 50 %, der Rest ist Gerstenmalz. Es gibt helle, dunkle, kristallklare und hefetrübe Varianten. Die hellen Weizenbiere mit einem leicht fruchtigen Aroma, die dunklen eher malzbetont. Nachgärung und Ausreifung der Weizenbiere teilen sich in drei Richtungen, Flaschen- oder Tankgärung mit einer mehr oder weniger starken Hefetrübung des fertigen Bieres oder in besonderen Tanks mit anschließender Filtration. Im letzteren Fall ist das fertige Bier dann hefefrei und kristallklar. Heute belegt Weizenbier mit 6,6% Anteil in 2020 Platz 3 in der nationalen Betrachtung.