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Wein und Kulinarisches

Wein und KäseWein & Käse

Natürlich ist es im Endeffekt Geschmacksache, welchen Wein Sie zu welchem Käse genießen. Doch einige allgemeine Empfehlungen helfen bei der Auswahl des Paares „Wein & Käse“.

Merke:
Milde Käsesorten --> milde Weine
neutrale Käsesorten --> säurebetonte Weine
sehr salzige Käsesorten --> säure- und gerbstoffarme Weine
Käsesorten mit hohem Fettgehalt --> alkoholbetonte Weine
Käse mit Blauschimmel --> edelsüße Weine


Die idealen Paare:

Frischkäse
Leichte, lebhafte Weißweine, z. B. ein portugiesischer Vinho verde, ein trockener Müller-Thurgau oder ein spritziger Rosé. Aber auch ganz junger, leichter Rotwein, z. B. ein Beaujolais passt gut.

Weichkäse mit flaumiger Rinde (Brie etc.)
Burgunder oder Rhone-Wein zu weißem, noch nicht reifem Käse; Pinot noir, junger Shiraz aus Australien oder von der Rhone zu reifem, kräftigem Weichkäse.

Halbweicher Käse
Kräftiger Weißwein wie weißer Bordeaux, Chardonnay, trockener Riesling oder süditalienische Weiße.

Hartkäse
Bordeaux, Cabernet Sauvignon oder Shiraz-Weine passen zu kräftigen Hartkäsesorten wie Allgäuer Emmentaler oder spanischem Manchego. Ebenfalls köstlich: fruchtige, vollmundige Weißweine (z. B. Chardonnay) mit edler Säure und höherem Alkoholgehalt.

Blauer Edelpilzkäse
Diese charakteristischen Käse (Roquefort, Gorgonzola) benötigen einen ebenso starken Partner: z. B. Weißweinen mit hoher Restsüße wie Auslesen, Beerenauslesen, Trockenbeerenauslesen oder Eiswein.


FederweißerEine kulinarische Idee: Federweißer

Sie haben Freunde eingeladen und brauchen noch eine kulinarische Idee für den Abend? Wir empfehlen Federweißer, den Sie im September und Oktober wieder in vielen Märkten finden. Dazu einen warmen Zwiebelkuchen  – perfekt!

Federweißer ist kein richtiger Wein, sondern der erste Schritt des Traubenmostes auf dem Weg zum fertigen Wein. Durch Zusetzen von Hefe beginnt der süße Most zu gären. Ist der Zucker des Mostes zu Alkohol vergoren, stellt die Hefe ihre Arbeit wieder ein – der Federweißer  wird Schritt für Schritt weniger süß.

Im Handel werden unterschiedliche Süßegrade angeboten. Doch Sie können den Geschmack auch selber beeinflussen: Wenn er so schmecken soll, wie Sie ihn gekauft haben, lassen Sie ihn einfach im Kühlschrank. Denn so lange die Temperatur 10 Grad nicht überschreitet, kann der Most nicht gären. Mögen Sie’s weniger süß, gärt der Most weiter, indem Sie ihn einfach bei Zimmertemperatur auf den Tisch stellen. Sofern er Ihren Wunschgeschmack erreicht hat, stellen Sie ihn wieder in den Kühlschrank und stoppen damit die Gärung. Serviert wird Federweißer in jedem Fall leicht gekühlt!


Tipp

Wussten Sie, dass es auch roten Federweißen gibt? Er wird aus roten Trauben gemacht und ist z. B. unter den Namen „Roter Rauscher“, „Roter Spritzer“ oder „Roter Sauser“ zu finden.

Er ist genauso spritzig wie der weiße und schmeckt mir besonders gut zur Pizza mit Schinken, Rucola und Käse oder zur Zwiebel-Thunfisch-Pizza.


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