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Eiskunde

Eiskunde
Alle lieben Eis – und jetzt im Sommer kann keiner auf die köstliche Erfrischung verzichten! Aber warum ist Eis nicht gleich Eis und wer hat es eigentlich erfunden?

Bereits vor etwa 5000 Jahren wurde von den Chinesen das erste Eis geschleckt. Es bestand aus Eis und Schnee aus den Bergen, zerkleinerten Früchten, Honig und verschiedenen Gewürzen. Doch damals kam lange nicht jeder in den Genuss der kalten Köstlichkeit – der Verzehr war nur wenigen, z. B. dem Kaiser und den Adligen, vorbehalten.

Nach Europa kam das Eis Ende des 13. Jahrhunderts – Marco Polo brachte die Rezepte von seinen  Asiareisen mit. Da das Eis in tiefen, kalten Kellern gelagert werden musste, war es immer noch selten und hatte – ausgenommen von der Temperatur – noch nicht viel mit dem Speiseeis zu tun, wie wir es heute kennen.

Erst mit der Erfindung des künstlichen Kühlverfahrens um 1530 wurde das Speiseeis entwickelt. Und heute kann jeder die kalte Köstlichkeit nach Herzenslust genießen.




copy_© Liv Friis-larsen / fotolia.comEiskalt erfrischt: Fruchtige Sorbets

Wer es frisch und fruchtig mag, aber auch Kalorien im Blick behält, für den sind Sorbets die Alternative zum – zugegeben – nicht immer leichten Milcheis-Genuss. Halbgefrorenes gibt es nicht nur in Eisdielen oder Cafés zum Mitnehmen und für unterwegs, sondern es ist auch zu Hause schnell und einfach gemacht.

Bei den Obstsorten sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt: Beerenfrüchte wie Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren eignen sich genauso gut wie Pfirsiche oder süße Melonen. Mit frischen Früchten dekoriert, mit Strohhalm und zum Löffeln, sind Sorbets ein echter Hingucker auf Ihrer Sommerparty, als cooler Aperitif oder lecker-leichtes Dessert.

copy_© Jenny Sturm / fotolia.com
Wem das noch nicht cool genug ist, setzt auch bei Eiswürfeln Trends:
Frieren Sie in Eiswürfel für bunte Cocktails oder erfrischende Limonaden einfach frische Früchte oder Kräuter ein.

So bekommen Himbeeren und kleine Minzblättchen einen echt coolen Auftritt und sorgen für ansehnliche Erfrischung



Wassereis



Wassereis

Mit weniger als 3 % Fettgehalt ist diese Eisvariante besonders erfrischend und leicht. Hauptbestandteil sind gefrorenes Wasser, Zucker und weitere geschmackgebende Zutaten. Lässt sich übrigens kinderleicht z. B. mit Fruchtsäften zu Hause herstellen.




MilcheisMilcheis

Das heute übliche Speiseeis ist meist Milcheis. Es besteht, wie der Name schon sagt, zum größten Teil aus Milch (mindestens 70 %), die mit Zuckersirup gesüßt und oft mit frischen Obsterzeugnissen verarbeitet wird.

Fruchteis

Der hohe Fruchtanteil (mind. 20 %), der aus Saft, Obstmark oder Obstfruchtfleisch besteht, ist deutlich zu schmecken. Bei Zitrusfrüchten ist der Anteil geringer
(mind. 10 %).


RahmeisRahmeis

Enthält statt Milch geschlagene oder flüssige Sahne (Milchfettanteil mind. 18 %). Durch den hohen Fettgehalt ist es zwar eine echte Kalorienbombe, aber eben auch besonders cremig und aromatisch.


Kremeis

Diese Sorte ist ebenfalls eine gehaltvolle Variante, da sie mit Ei (auf 1 Liter Milch 270 g Vollei oder 90 g Eigelb) zubereitet wird. Das Eis besteht mindestens zur Hälfte aus Milch.

copy_© teressa / fotolia.comFrozen Yoghurt – unser neues Lieblingseis

Rein weiß, als purer Joghurt-Genuss oder mit leckeren Früchten und fantasievollen Zutaten: Frozen Yoghurt ist die Eis-Entdeckung der letzten Jahre. Kein Wunder, passt es doch perfekt zum Trend, bewusster zu genießen.

In vielen Eisdielen können Sie zum Frozen Joghurt aus einer Vielzahl von „Toppings“ wählen. Gab es früher bestenfalls Schokoladensauce oder Krokantstreusel, sind heute der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. 

copy_© stockcreations / fotolia.comNeben bunten Zuckerstreuseln, Schokostückchen oder Smarties, Mandelsplittern und Nüssen in vielen Sorten erfreuen sich vor allem Varianten aus Keksen wachsender Beliebtheit.

Ob ganze Cookies oder kleine Keksstückchen, diesen knusprigen Trend können Sie auch zu Hause nach Belieben variieren. So wird aus einem einfachen Joghurt-Eis ganz schnell ein kleines und leckeres Kunstwerk!

 
 

copy_© stockcreations / fotolia.comEiskalter Kaffeegenuss – von Latte Macchiato bis caramel

Ist er nun Eisbecher oder Getränk? Der Eiskaffee steht seit vielen Jahren ebenfalls ganz oben auf der Hitliste der beliebten Klassiker. Aber auch den coolen Koffein-Kick gibt es heute in modernen Varianten, zum Beispiel als Frozen Latte Macchiato oder Café Caramel.

Wer mag, kann seine Eis-Schokolade auch mit dunkler oder weißer Schokolade bekommen, und weitere Toppings wie Nüsse oder leckere Saucen sind fast schon ein Muss.
 

 

copy_© bakerjim / fotolia.comSüß, salzig oder scharf:
Die neuen Geschmackskreationen

Zitronen-Basilikum-Eis, Birne mit Parmigiano, Schokoladen-Chili-Eis, Brombeer Crème Fraîche mit Fruchtstückchen, Wassereis mit Mojitogeschmack, Eis mit kandierten Macadamia-Nüssen und gesalzener Toffeecreme, Mandeleis mit Honigsauce, Spekulatiuseis mit Spekulatiusstückchen oder Vanille- und Schokoladeneis mit dunklen Brownies und einem Kern aus gesalzenem Karamell – nur einige Beispiele verführerisch-leckerer Eisneuheiten in diesem Sommer.

Zugegeben: An manche Kombinationen muss man sich erst ein wenig gewöhnen … Doch das Gute ist: Hier sind auch Ihren Geschmacks-Fantasien keine Grenzen gesetzt!

 

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Gut in Form: Neue Eis-Ideen für Zuhause

Wer sagt denn, dass man Eis nur löffeln kann? Neben Eis-Konfekt ist auch das Eis-Sandwich – ganz klassisch in Vanille, Erdbeer und Schokolade – eine beliebte Variante zu Eisbecher & Co.

Doch statt dünner Waffeln geht der Trend jetzt zum „Cookie-Sandwich“: Man nehme zwei Lieblingskekse, eine Kugel Eis, und fertig ist der knusprige Eisgenuss!

Schnell gemacht, eine gute Idee für Zuhause und sogar für Sonntagskaffee-Tafeln geeignet.



Tipp

Eisgenuss für zu Hause

  • Eis erst am Ende des Einkaufs in den Einkaufswagen legen.
  • Beim Einkauf und Transport nach Hause eine Kühltasche oder Kühlbox verwenden.
  • Eis bei mindestens minus 18 °C im 3-Sterne-Fach des Kühlschranks oder in der Gefriertruhe aufbewahren.
  • Keine warmen Speisen zum Einfrieren direkt neben dem Eis in Kühlschrank oder Gefriertruhe lagern.
  • Eis nicht in der Nähe von geruchsintensiven Lebensmitteln oder Speisen, wie z. B. Fisch, lagern.
  • Geschmolzenes Eis nicht wieder einfriern.

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