Das Fleisch

Das Fleisch zeichnet sich durch seine ausgesprochene Zartheit, Saftigkeit sowie durch einen würzigen Geschmack aus. Es hat eine dünne Fettauflage und gleichzeitig wird das Fleisch von einer gleichmäßigen und extrem feinen Marmorierung (intramuskuläres Fett) durchzogen.

Die feine Fettverteilung im gesamten Muskelfleisch des Rindes, die das Fleisch mit einem tiefen Aroma versorgt, ist entscheidend für den satten, vollen Geschmack, den wohl niemand, der in den Genuss kam sich dieses zarte Fleisch auf der Zunge zergehen zu lassen, jemals wieder vergessen kann. Als angenehmen Nebeneffekt hat das Wagyu Fleisch bis zu 50 % höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren als andere Rinderrassen.

Die Aufzucht

Die Standardhaltungsform für Wagyu – Fullblood – Rinder ist die Weidehaltung im Sommer und die Unterbringung in Wirtschaftsgebäuden im Winter. Wichtig ist ein hoher Bewegungsfreiraum für die Tiere, befestigte Fütterungs- und Tränkenplätze sowie eine arbeitswirtschaftlich günstige Lösung für Einstreu und Entmistung. Mit trockenem Liegebereich und Windschutz sind gut genährte Wagyu-Fullblood-Rinder aufgrund ihres Winterfelles in der Lage auch Temperaturen bis unter -20° C zu ertragen.

Das Wagyu-Fullblood-Rind benötigt im Schnitt dreimal so viel Zeit wie ein herkömmliches Rind, bis es schlachtreif ist.